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Zitadelle Spandau, Italienische Höfe

Berlin, Deutschland
Kunstlicht und Lichtsteuerung

Architekt:
Burckhardt Fischer Architekten
Bilder: Linus Lintner
2003

Die Italienischen Höfe der Zitadelle Spandau, erbaut 1557 bis 1597 im Renaissancestil, gelten als besterhaltene Festungsanlage Europas aus dieser Epoche. Den historischen Kontext bewusst kontrastierend, propagiert der Kunstlichtentwurf eine sachliche und reduzierte Formensprache der Leuchten sowie den Einsatz modernster Leuchtmittel. Durch eine Steuerung kann das Licht den verschiedenen Nutzungen, wie Empfängen oder Vorträgen, leicht angepasst werden. Strahler, angeordnet in unterschiedlichen Ebenen, dienen sowohl der Allgemein- wie auch Akzentbeleuchtung. Die Integration von Licht- und Medientechnik in die gewerkeübergreifende Steuerung ermöglicht es, den Nutzerkomfort zu optimieren. Die Außenanlagen werden so wirkungsvoll illuminiert, dass auch bei Dunkelheit ein Eindruck der natürlichen Besonnung entsteht. Erreicht wird dies durch Mastleuchten auf dem Dach der Festungsanlage, so dass die Höfe frei von Leuchtkörpern bleiben. Auch die Außenbeleuchtung ist szenischer Bestandteil der Steuerung.