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Panndorfhalle

Gera, Deutschland
Tageslicht

Architekt:
Schettler & Wittenberg Architekten
Bilder: Lichtvision
2004

Die Panndorfhalle in Gera wurde im Zusammenhang mit der Bundesgartenschau 2007 in Gera-Ronneburg errichtet. Mit über 1.200 Tribünenplätzen ist sie eine der größten Hallensportanlagen der Region und erfüllt die Anforderungen an internationale Wettkämpfe bis hin zu Europa- und Weltmeisterschaften. Die Sporthalle liegt an der Nahtstelle zwischen Stadtzentrum und Hofwiesenpark. Ein separates, überdachtes Auftaktgebäude bildet die städtebauliche Kante und Verbindung zwischen Zentrum und Park. Das Bauwerk besitzt eine einfache, klare Form, beschränkt sich bewusst auf wenige Bauelemente. Auf einer in der Erde eingegrabenen Betonwanne sitzt ein Glaskörper, der umlaufend mit einer verstellbaren Metall-Lamellen-Konstruktion als Sonnenschutz versehen ist. Die in Abschnitten verstellbare Neigung der Lamellen ermöglicht eine optimale Tageslichtnutzung, ohne dass Sportler oder Zuschauer geblendet werden können. Entblendete Oberlichter versorgen die Hallenmitte mit Tageslicht. Die Tragstruktur der Halle aus Sichtbetonstützen und Brettschichtholzbindern wird kombiniert mit den farbigen Oberflächen der Böden und Wände. Durch die transparente Hülle und der vielfach sehr guten Durchsicht durch die Lamellen entsteht eine optische Verbindung zu den umliegenden Frei- und Sportflächen. Nachts, wenn die Halle leuchtet, wird das Innere der Halle zum Äußeren.